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SEPA-Formatumstellung zum 14. November 2026

Worum geht es?

Die SEPA- und ISO-20022-Standards werden weiterentwickelt. Dadurch werden ältere SEPA-Formatversionen (Version 3.0 bis 3.6) ab dem 14. November 2026 abgeschaltet. Einreichungen in abgekündigten Formaten werden dann abgewiesen – sowohl über EBICS als auch über FinTS/OnlineBanking.


Wichtig!

Ohne rechtzeitige Umstellung können Zahlungen ab dem 14. November 2026 nicht mehr verarbeitet werden.

Welche Formate sind betroffen?

Überweisungen, Lastschriften, Statusmeldungen

ArtAltes FormatNeues Format
Überweisungenpain.001.001.03 (GBIC 1–3)pain.001.001.09
Lastschriftenpain.008.001.02 (GBIC 1–3)pain.008.001.08
Statusmeldungenpain.002.001.03 (GBIC 1–3)pain.002.001.10

Zusätzlich abgekündigt werden die erweiterten pain-Formate:
container.nnn.001.02, pain.001.fgi.01, pain.001.fgi.01_GBIC_2, pain.008.fgi.01, pain.008.fgi.01_GBIC_2

Euro-Eilüberweisung

ArtAltes FormatNeues Format
Euro-Eilüberweisungpain.001.001.03 (GBIC 1–3)pain.001.001.09_CCU_GBIC_4

Auslandszahlungsverkehr (AXZ statt DTAZV)

Das DTAZV-Format wird vollständig durch ein XML-basiertes Format abgelöst.

ArtAltes FormatNeues Format
AuslandszahlungsverkehrDTAZVpain.001.001.09_AXZ_GBIC_4

Die neuen Formate können bereits jetzt genutzt werden.


Was ist zu tun?

Schritt 1 – Formate prüfen
Welche Formatversionen nutzen Ihre Zahlungsverkehrsanwendungen und Buchhaltungssysteme aktuell?

Schritt 2 – Software aktualisieren
Sicherstellen, dass die eingesetzte Software ab dem 14. November 2026 die neuen Formate unterstützt.

Unsere hauseigenen Anwendungen (VR-BankingManager, Profi cash, VR Banking App, OnlineBanking) unterstützen die neuen Formate automatisch.

Schritt 3 – Dienstleister kontaktieren
Bei externen Zahlungsverkehrsanwendungen oder Buchhaltungssystemen: Bitte an den jeweiligen Softwareanbieter wenden.


Wichtig!

Ohne rechtzeitige Umstellung können Zahlungen ab dem 14. November 2026 nicht mehr verarbeitet werden.